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    Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung - ein Kündigungsgrund?

    Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung - ein Kündigungsgrund?

    Zum 1.1.2015 wird der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent vom Gesetzgeber gesenkt. Dieser Beitragssatz von 14,6 Prozent wird je zur Hälfte von den Arbeitgebern und den Mitgliedern (Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner) bezahlt. Der Beitragsanteil für die Arbeitgeber wird bei 7,3 Prozent eingefroren. Der bisherige Zuschlag in Höhe von 0,9 Prozent, den alle Mitglieder bis zum 31.12.2014 an ihre Krankenkasse zahlen mussten, entfällt. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit: denn kommt eine Krankenkasse mit den Beiträgen nicht aus, muss sie einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag beschließen. Dieser Zusatzbeitrag ist dann von allen Mitgliedern dieser Krankenkasse allein zu zahlen. Die Arbeitgeber zahlen diesen Zusatzbeitrag nicht.