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    Europäische Schuldknechtschaft

    Europäische Schuldknechtschaft

    Die Griechen wählen Ende Januar eine neue Regierung. Dem konservativen Regierungschef Samaras droht das Aus. Die Menschen haben die Nase voll vom Spardiktat.

    Ein Viertel der Griechinnen und Griechen ist heute arbeitslos. Sechs von 11 Millionen sind arm oder von Armut bedroht. Dank der von der Troika aufgezwungenen Kürzungspolitik schrumpfte die Wirtschaft um fast ein Fünftel. Im Ergebnis stiegen die Schulden von 146 auf 176 Prozent der Wirtschaftsleistung. Kein Wunder, dass viele eine andere Politik wollen. Davon profitiert die stärkste Oppositionspartei Syriza. Sie wirbt damit, die Armut zu bekämpfen, den Mindestlohn wieder zu erhöhen und den Schuldendienst neu zu verhandeln.

    Zum Wirtschaftspolitik Aktuell Nr. 1/2015