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    Neuer Bezirksvorstand Mittelhessen gewählt

    Neuer Bezirksvorstand Mittelhessen gewählt

    Bezirksvorstand ver.di Bezirksvorstand

    Von links vordere Reihe: Corinna Vahrenkamp, Susanne Pitzer-Schild (Geschäftsführerin) Irene Hahlgans, Brigitte Lauhues, Philipp Keikert, Nicole Nixdorf, Gerty Poletti, Karin Gollasch, Gretel Kranz, Marianne Wölk, Kerstin Lotz. Hintere Reihe: Joe Hahlgans, Jörg Herrmann, Thorsten Beliza, Gerhard Zissel, Helmut Appel, Petra Becker, Gabriele Linne. Auf dem Bild fehlen: Michael Kroll, Michael Kauß, Ute Steuernagel, Stefan Rein, Rose Nabinger, Cornelia Döring.

    Der ver.di-Bezirk Mittelhessen hat sich bei seinen turnusgemäßen Organisationswahlen neu formiert. Zur neuen Vorsitzenden wurde Marianne Wölk aus Marburg gewählt.

    69 Delegierte und zahlreiche Gäste waren am Samstag, den 12.11.2014 in die ver.di-Bildungsstätte Gladenbach gekommen. Einerseits, um den Bezirksvorstand und die mittelhessischen Delegierten für die Landesbezirkskonferenz Hessen und den ver.di-Bundeskongress zu wählen, andererseits aber auch, um die Politik des ver.di-Bezirkes Mittelhessen für die nächsten Jahre vorzugeben.

    Marianne Wölk (Amtsgericht Marburg) wurde einstimmig zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Sie folgt Petra Bothner (Post Niederlassung Brief Gießen), die aus privaten Gründen für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand. Stellvertretende Vorsitzende wurden Irene Hahlgans (Lahn-Dill-Kliniken), Dagmar Könitzer (Kreisverwaltung Landkreis Gießen) und Gerhard Zissel (Stadtwerke Marburg). Die Tarifarbeit und die politischen Entscheidungen in ver.di werden maßgeblich von ehrenamtlichen Funktionären bestimmt.

    In einführenden Worten und Grußbotschaften an die Konferenz wurden die zurzeit anstehenden Themen benannt. Aus den verschiedenen ver.di-Gliederungen lagen der Konferenz 11 Anträge zur Beschlussfassung unter anderem aus den Bereichen, Bildung, Soziales, Streikrecht, Gesundheitspolitik, Mitbestimmung, Steuerpolitik und Tarifarbeit vor. Sie wurden fast alle positiv beschieden und auf den gewerkschaftlichen Weg gebracht.

    So lehnen die Delegierten einstimmig die geplante Sonntagsöffnung in Gießen am 8. März 2015, dem Internationalen Frauentag, ab. Sie werten es als einen Affront gegen Frauen, die den Hauptanteil der Beschäftigten im Handel stellen.

    Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit des neu gewählten Bezirksvorstandes werden die Umsetzung des Mindestlohns, das Freihandelsabkommen TTIP, das Streikrecht, das gewerkschaftliche Leitbild "Gute Arbeit", aber auch die anstehenden Tarifrunden sein.