Gesundheit und Soziales

    Über 17500 fordern Rücküberführung

    Uniklinikum Gießen-Marburg

    Über 17500 fordern Rücküberführung

    Öffentliche Übergabe der Petition in Wiesbaden
    Plakat mit Aufschrift "Profite pflegen keine Menschen Stefan Fahl Uniklinikum Gießen-Marburg: Über 17500 fordern Rücküberführung


    „Es ist ein klares Zeichen: Die Menschen wollen ihre Universitätskliniken zurück.“ So kommentiert Fabian Dzewas-Rehm, ver.di-Gewerkschafssekretär die aktuell 17.750 Unterschriften für die Petition des „Aktionsbündnis Gemeinsam für unser Klinikum“ für die Rücküberführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg in öffentliches Eigentum. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen den Landtag zum Handeln auffordern und sich für eine Rückabwicklung der schändlichen Privatisierung aussprechen. Die immer wiederkehrenden Berichte über Personalmangel und Überlastung sowie über Defizite bei Forschung und Lehre sollten allen zu denken geben. Die Möglichkeit der Rücküberführung ist da, jetzt gilt es diese politisch zu nutzen.“

    Ziel der Petition ist eine Vergesellschaftung des UKGM per Gesetz, die Möglichkeit hierfür bietet das Grundgesetz. Mark Müller, Anästhesiepfleger und Sprecher des „Aktionsbündnis Gemeinsam für unser Klinikum“ erklärt dazu: „Für uns ist klar: Wir wollen kein Immer-Weiter-so. Es muss gesetzlich festgelegt werden, dass die Anstalt des öffentlichen Rechts nicht mit Gewinnerzielungsabsicht handelt, sondern die Gewährleistung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung bezweckt wird. Das ist die Gesellschaft meinen Kolleg*innen und den Bürger*innen schuldig.“

    Die Petition wird am Dienstag, den 9. November, um 13 Uhr auf dem Dernschen Gelände in Wiesbaden öffentlich überreicht.

    Hinweis:
    Die Petition ist zu finden unter https://openpetition.de/ukgm