Frauen und Gruppen

    Der Frauenrat

    Der Frauenrat

    Bezirksfrauenrat 2018 ver.di Bezirksfrauenrat 2018

    Namen, von links nach rechts: Dorothea Micke, dahinter Brigitte Lauhues, Ingrid Schmidt, Christa Winter, Michelle Minkwitz, Elena Müller, Caroline Diery, Godela Linde, Sandra Trusheim, Christiane Rohrbach, Karin Gollasch, Margitta Ludwig, dahinter Sonja Freiling, Martina Klenk, Lisa Appel, Irene Hahlgans, Peggy Schneewweiß, Cordula Tschirschnitz, dahinter Anja Greve, Anna-Maria Seidel, Corinna Vahrenkamp und Geschäftsführerin Susanne Pitzer-Schild

    Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit am 16. Oktober 2019

    Er bedeutet, dass von heute an bis zum Jahresende Frauen rechnerisch und tatsächlich im Verhältnis zu Männern umsonst arbeiten. Es ist kein Feiertag und wir wollen auf diese immer noch bestehende Ungleichheit hinweisen.

    Impressionen vom internationalen Frauentag

    Impressionen vom internationalen Frauentag ver.di Impressionen vom internationalen Frauentag
    Impressionen vom internationalen Frauentag ver.di Impressionen vom internationalen Frauentag

    Die verdi-kollegin - Erste Ausgabe

    für ver.di Kolleginnen eine Information vom Bezirksfrauenrat ver.di Mittelhessen

    Liebe ver.di-Kolleginnen, mit diesem neuen Info-Blatt möchten wir künftig interessante Themen im (Arbeits-)Alltag von Frauen aufgreifen und würden uns über Anregungen und Rückmeldungen von Euch freuen.

    Euer Bezirksfrauenrat ver.di Mittelhessen

    Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit

    Liebe Kolleg_innen,

    der 2. Referentenentwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit ist in der Abstimmung der Länder und Ressorts. Am 5.12.2016 soll er ins Kabinett.

    Leider ist in diesem Entwurf nichts von den ganz guten Ansätzen des 1. Entwurfs mehr enthalten!

    Hier haben sich die Arbeitgeber, die das ganz verhindern wollten und der CDU Wirtschaftsflügel zu unserem großem Bedauern durchgesetzt!

    So ist das Gesetz leider nicht mehr als ein Signal in Richtung Entgelttransparenz, aber keineswegs ein großer Wurf zum Schließen der Lohnlücke!

    Schade eigentlich – wieder eine Chance verpasst! Aber wir kämpfen weiter!

    Anbei für euch zur Info: Der Referentenentwurf, die gemeinsame DGB-Stellungnahme und unsere Kommentierung für den ver.di-Bundesvorstand.

    Liebe Grüße,

    Karin Schwendler
    Bereichsleiterin
    Frauen- und Gleichstellungspolitik
    ver.di Bundesvorstand

    Elterngeld Plus – neu ab Juli 2015

    Eckpunkte der geplanten Reform des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes

    Antidiskriminierungsgesetz (AGG)

    1. Das Diskriminierungsverbot im Erwerbsleben halten die ver.di Frauen für nicht ausreichend geregelt!
    In der aktuellen Fassung des Gesetzes ist das Verbandsklagerecht für Gewerkschaften wieder heraus genommen worden! Dies bewerten die ver.di Frauen als Rückschritt und Schwächung des Diskriminierungsschutzes insbesondere für erwerbstätige Frauen.

    Diskriminierungsverbot im Arbeitsleben

    Künftig sind im Beruf Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion und Weltanschauung verboten. Nicht jede Ungleichbehandlung ist eine Benachteiligung. Spezifische Fördermaßnahmen, die bestehende Nachteile ausgleichen sollen, bleiben erlaubt – beispielsweise die Frauenförderung. Benachteiligte haben Anspruch auf Ersatz des ihnen entstandenen Schadens, materiell wie immateriell. Sie können ihre Rechte individuell bei den Arbeitsgerichten geltend machen. In Betrieben mit mehr als fünf ArbeitnehmerInnen können sich Betroffene auch an den Betriebsrat wenden, der ihnen als Beistand helfen darf, ihre Interessen vor Gericht durchzusetzen.

    2. Mit den jetzt formulierten Regelungen zur Beweislasterleichterung statt Beweislastumkehr sehen die ver.di Frauen eine weitere Verschlechterung des ursprünglichen Gesetzentwurfs zum AGG.

    Ursprünglich stand im Gesetzentwurf, dass eine Diskriminierung "glaubhaft" gemacht werden muss, nun müssen Indizien geliefert werden. In Anlehnung an das geltende Arbeitsrecht (§611a BGB) sieht das Gesetz eine Beweiserleichterung vor: "Wenn Indizien bewiesen sind, die eine Benachteiligung wegen eines im Gesetz genannten Merkmals vermuten lassen, kehrt sich die Beweislast um", erläutert das Bundesjustizministerium den Kompromiss. Erst dann muss der Arbeitgeber beweisen, dass eine unterschiedliche Behandlung keine Benachteiligung war.

    3. Zu diesen beiden Punkten gab es keine Notwendigkeit, auf die Forderungen aus den Reihen der CDU/CSU, FDP und Arbeitgeberverbände einzugehen und das Gesetz an diesen Stellen zu verwässern.

    Dies kritisieren die ver.di Frauen ausdrücklich.